Pressemitteilungen
22.07.2012, 13:08 Uhr
 
Martin Bäumer diskutiert mit CDU Döhren-Wülfel über Umweltpolitik
Mit Martin Bäumer, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, konnte der CDU-Ortsverband Döhren-Wülfel einen ganz besonderen Gast zu seiner umweltpolitischen Veranstaltung begrüßen. Neben landespolitischen Themen wurde mit dem Umweltexperten aus dem Landtag auch über das geplante Wasserkraftwerk an der döhrener Leineinsel diskutiert.

Der Einladung des Ortsverbandes in die Bezirkssportanlage Döhren waren zahlreiche CDU-Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürgern gefolgt. Die Anwesenden wurden von Bäumer zunächst über den aktuellen Stand von zahlreichen umweltpolitischen Themen aus dem niedersächsischen Landtag in Kenntnis gesetzt, sei es zur Asse, Gorleben und der allgemeinen Suche nach einem Endlager sowie zur Umsetzung der Energiewende mit seinen einzelnen Bausteinen, wie Wind- und Solarenergie, Biogas oder der Geothermie.

Hierbei stellte Bäumer klar, dass aus seiner Sicht zunächst die Energieeinsparung im Vordergrund der Bemühungen stehen müsse, wie durch Gebäudesanierungen. Der verbleibende Verbrauch sei dann regenerativ zu produzieren. Auch müsse den Bürgerinnen und Bürgern immer klar kommuniziert werden, dass bei der Energiewende Belastungen auf sie zu kommen, wie durch den Bau von Freilandleitungen oder Erdkabeln zum Stromtransport.

Die interessierten Zuhörer nutzen die Möglichkeit, mit Bäumer über die angesprochenen und weitere Themen zu diskutieren, wie zum Fracking oder der Nutzung von stillgelegten AKWs.

Den zweiten Schwerpunkt des Abends bildete das geplante Wasserkraftwerk an der Döhrener Leineinsel. Zunächst stellte Wolfgang Scheffler von der Projektgruppe Leinemasch im Heimatbund Niedersachsen e.V. den Anwesenden das geplante Projekt sowie den aktuellen Stand dar. Auch begründete er, warum das Kraftwerk aus Sicht der Anlieger abzulehnen sei.

Bäumer schloss sich den Argumenten des „Widderstandes“ an. So lehne auch er (kleinere) Wasserkraftwerke aus ökologischer Sicht, wie auch viele Naturschützer, mittlerweile ab. Die negativen Folgen, wie Schädigung von Fischen, die in der Turbine zerhäckselt werden, seien deutlich größer, als der positive Nutzen für das Klima. Auch ökonomisch sei es sinnvoller, das für die Errichtung der Wasserkraftanlage vorgesehene Geld für andere, effektivere regenerative Energieformen, wie Windkraftanlage einzusetzen.

„Wasserkraft an der döhrener Leineinsel ist daher Quatsch!“ meint auch Bäumer und fasste damit die Diskussion abschließend gut zusammen.

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