CDU wählt Oliver Junk mit 98,5 % zum Regionspräsidentenkandidaten

19. Februar 2026

Die Mitglieder der CDU in der Region Hannover haben am 17. Februar 2026 in Langenhagen in einer Urwahl eine klare und geschlossene Entscheidung getroffen: Oliver Junk ist mit 98,5 % der abgegebenen Stimmen zum Kandidaten der CDU für das Amt des Regionspräsidenten bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 gewählt worden. Damit startet die CDU mit großer Geschlossenheit und Rückenwind in den Wahlkampf. Die Stimmung in der Versammlung war von Aufbruch, Zuversicht und spürbarer Entschlossenheit geprägt.

„Die Kommunalwahl 2026 ist eine Richtungsentscheidung für die Region Hannover. Wir wollen einen echten Politikwechsel und einen Neustart für die Menschen in unserer Region erreichen“, erklärt der Vorsitzende des CDU-Regionsverbands, Bernward Schlossarek. Ziel der CDU sei es, die Region wieder klar auf Sachpolitik, Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit auszurichten und hierfür die notwendigen Mehrheiten zu beschaffen.

Der 50-Jährige Oliver Junk ist Volljurist, promovierter Verwaltungsrechtler und seit 2023 Professor für Kommunalrecht an der Hochschule Harz. Von 2011 bis 2021 amtierte er zehn Jahre lang als Oberbürgermeister der Stadt Goslar.

„Oliver Junk weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Verwaltungen zu führen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“, so Schlossarek. Als Oberbürgermeister hat Junk Goslar nachhaltig geprägt und dabei insbesondere auf Bürgerbeteiligung, solide Finanzen und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gesetzt. Bis heute ist er unter anderem Mitglied im Verbandsrat des VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung).

Oliver Junk erklärte nach seiner Wahl: „Ich bedanke mich sehr für das überwältigende Vertrauen. Das Amt des Regionspräsidenten ist eines der kommunalen Spitzenämter in Niedersachsen und mit großen Aufgaben und hoher Verantwortung verbunden. Dieses Amt erfordert volle Kraft und Leidenschaft – und die bringe ich mit. Ich bin überzeugt: Die Region Hannover kann so viel mehr. Zum Pflichtprogramm gehören für mich eine höhere Attraktivität, eine bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung, ein Miteinander auf Augenhöhe zwischen der Landeshauptstadt Hannover und den gleichberechtigten Mitgliedskommunen, Bildung, Wohnen und eine funktionierende Mobilität. Ich möchte aber noch mehr: Wir wollen die Wir-Region. Mein Ziel ist es, die ehrenamtsfreundlichste Region Deutschlands zu schaffen – mit klaren Strukturen, echter Wertschätzung und messbaren Verbesserungen für die Menschen, die sich tagtäglich engagieren. Mein Anspruch ist klar: Entschieden für die Region.“

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