Steinwürfe auf jüdische Tänzer - Import von Antisemitismus?

Dirk Toepffer, Mitglied des Landtages
Dirk Toepffer, Mitglied des Landtages
Hannovers CDU-Chef und Landtagsabgeordneter Dirk Toepffer reagiert entsetzt auf den Vorfall auf dem Multikulti-Fest im Sahlkamp.

„Wer in diesem Land lebt, hat unsere Regeln und Geflogenheiten zu achten. Falls tatsächlich Eltern zu dieser Tat angeleitet haben, muss deutlich gemacht werden, dass der Import von Antisemitismus in unserem Land strikt abgelehnt wird und indiskutabel ist. Es ist schlimm, dass auf Menschen Steine geworfen wurden, aber dass die Opfer jüdische Mitbürger waren, berührt mich ganz besonders“, sagte Toepffer verärgert.

„Diese Angriffe müssen strafrechtliche Konsequenzen haben. Wenn der Verdacht begründet ist, dass die Eltern ihre Kinder beeinflusst haben könnten, hat die Staatsanwaltschaft als Strafverfolgungsbehörde zu ermitteln. Die Eltern der Jugendlichen haben zu begreifen, dass sie unsere freiheitliche und demokratische Ordnung achten müssen. Jegliche Störung durch Diskriminierung, Verfolgung oder Gefährdung unseres friedlichen Zusammenlebens ist zu beseitigen bzw. zu verurteilen“, so Toepffer weiter.

„Eltern mit Migrationshintergrund sind verantwortlich für die Erziehung ihrer Kinder. Sie müssen ihren Kindern verdeutlichen, was eine Straftat ist. Der Angriff im Sahlkamp kann nicht bagatellisiert werden. Kinder müssen für den respektvollen Umgang miteinander sensibilisiert werden“, sagte Toepffer abschließend.

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