Stadtverwaltung schließt Schulkinder aus

Nachmittagsangebot der Ganztagsschulen – Stadtverwaltung schließt Schulkinder aus
 

„Es ist schier unglaublich was sich die hannoversche Stadtverwaltung nun wieder geleistet hat. Schülerinnen und Schüler die einen Hort und die Heinrich-Wilhelm-Olbers-Grundschule besuchen, werden vom Nachmittagsangebot ihrer Schule ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung behauptet, dass sich die Eltern entweder für den Hort oder die Nachmittagsangebote der Grundschule entscheiden müssten“, so die Vorsitzende der CDU-Bezirksratsfraktion Döhren-Wülfel, Gabriele Jakob.
 
Die CDU-Fraktion in Döhren-Wülfel hatte in der Stadtbezirksratssitzung am 01.10.2009 einen entsprechenden Antrag eingebracht, der die Verwaltung auffordert sicherzustellen, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler das Nachmittagsangebot ihrer Schule als auch ihren Hortplatz in Anspruch nehmen dürfen.
 
„Die offene Ganztagsschule ist eine gute Sache, aber die Nachmittagsbetreuung wird von den Schulen nicht in dem gleichen zeitlichen Umfang wie in einem Hort gewährleistet. Daher ist es insbesondere für berufstätige Eltern von immenser Wichtigkeit, dass sie ihre Kinder auch im Hort betreuen lassen können. Denn nur dann kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch wirklich gelebt werden.
 
Unabhängig davon mag ich mir gar nicht vorstellen, wie sich ein Grundschulkind fühlt, dass beispielsweise an der Fußball-AG der Schule nicht mitmachen darf, sondern lediglich vom Spielfeldrand aus zuschauen kann, nur weil es einen Hortplatz hat. Diese Kinder erleben in ihrer wichtigen Prägungsphase zu früh das Gefühl der Ausgrenzung, das ihnen so lange wie möglich erspart bleiben sollte!“, so Gabriele Jakob abschließend.
 

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