CDU sammelt Unterschriften gegen das Wasserkraftwerk und für mehr Kinderbetreuung

Bürgerinnen und Bürger am CDU-Stand
Bürgerinnen und Bürger am CDU-Stand
Die CDU Döhren-Wülfel hat auf dem Markt am Fiedelerplatz Unterschriften gegen das geplante Wasserkraft an der Leineinsel sowie für ein Sofort-Programm für mehr Kindergarten-, Hortplätze- und Krabbelgruppenplätze gesammelt. Das Interesse und die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger waren groß, die Listen waren am Ende gut gefüllt.

Für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein und ihre Interessen ernst zu nehmen, dies zeichnet die CDU Döhren-Wülfel seit je her aus. Daher war es selbstverständlich, dass CDU-Mitglieder Ende Juli einen Stand am Fiedelerplatz aufbauten um interessierten Marktbesuchern Rede und Antwort zu stehen.

Die Kommunalpolitiker führten hierbei nicht nur viele interessante Gespräche, sonder sammelten zum Schutz des Ökosystems der Leine auch zahlreiche Unterschriften gegen das an der Leininsel geplante Wasserkraftwerk eines fränkischen Investors. „Die Bürgerinnen und Bürger wünschen kein Wasserkraft in Döhren“ so Gabriele Jakob, Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel.

„Die negativen Auswirkungen des Wasserkraftwerkes auf das sensible Ökosystem der Leine überwiegen bei weitem die geringe Menge an regenerativ erzeugtem Strom. So würde das Wasserkraftwerk etwa nur ein Viertel der Nennleistung eines modernen Windrades erzeugen, jedoch die Flora und Fauna der Leinemasch nachhaltig negativ schädigen“ erläutert Matthias Wiesner, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Döhren-Wülfel.

„Die CDU lehnt den Bau daher ab und spricht sich für umweltfreundliche Alternativen ohne derartige Beeinträchtigungen aus, wie Solaranlagen auf Dächern oder über Parkflächen“ so Jakob weiter. „Daher freuen wir uns, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Ansicht sind und den Bau des Wasserkraftwerks ebenfalls vehement ablehnen“ findet auch CDU-Mitglied Klaus Geburek.

Darüber hinaus unterstützten viele Standbesucher auch das Anliegen der CDU ein Sofort-Programm für mehr Kindergarten-, Hortplätze- und Krabbelgruppenplätze zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit ihrer Unterschrift. „Die Wartelisten für ein Betreuungsplatz sind derzeit viel zu lang, Eltern müssten zum Teil Jahre warten um ein Platz für ihr Kind zu bekommen“ begründet Jakob die Initiative der CDU. „Daher fordern wir die Stadt auf, hier umgehend aktiv zu werden“ so Jakob abschließend.

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