Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Döhren-Wülfel lehnt die Ansiedlung von Netrada am Kronsberg ab. Nach Auswertung aller Gutachten, Gespräche und Recherchen über die Vor- und Nachteile des Bauvorhabens konnte die CDU Fraktion nur zu dem einem Entschluss kommen, das Bauvorhaben abzulehnen.

Neben den erheblichen Lärmbeeinträchtigungen, den zunehmenden Verkehrsaufkommen, den negativen ökologischen Auswirkungen hat die CDU Fraktion auch ganz starke Bedenken zu den gesundheitlichen Risiken des Bauvorhabens. Durch die geplante starke Versiegelung muss befürchtet werden, dass es auf dem Nachbargelände der ehemaligen Deponie zu Veränderungen bei der Regenwasserversickerung kommt. Dies könnte Auswirkungen auf den teils im Wasser liegenden Deponiekörper haben, so dass Giftstoffe über das Grundwasser oder seitlich durch die Böden austreten.

„Mögliche ökologische Schäden können z.B. das Austrocknen des Seelhorster Waldes durch einen sinkenden Grundwasserspiegel sein“, sagt Gabriele Jakob, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtbezirk Döhren-Wülfel. „Die Risiken des Bauvorhabens können nicht abgeschätzt werden“, so Jakob weiter.

2002 wurde der Kronsberg als ökologisch vorbildliche Neubausiedlung Hannovers mit mehreren Preis ausgezeichnet. Das auf das ökologisches System vor Ort auf einmal kein Wert mehr gelegt wird, macht das geplante Bauvorhaben umweltpolitisch und städtebaulich zu einem Skandal“, so Jakob abschließend.

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